Matcha - Vom Trendgetränk zum Umsatztreiber
04.02.2026
Matcha, der fein gemahlene grüne Tee aus Japan, hat sich vom Nischenprodukt zum echten Verkaufsschlager entwickelt. Was früher vor allem in Teehäusern zu finden war, gehört heute in vielen Cafés und Restaurants zum Standardangebot. Der Grund: Matcha trifft den Zeitgeist aus Genuss, Gesundheit und Lifestyle – und sorgt gleichzeitig für steigende Umsätze.
Zahlen, die Gastronomen aufhorchen lassen
Eine aktuelle Analyse des Zahlungsanbieters SumUp zeigt deutlich, wie stark sich Matcha auf den Umsatz auswirken kann. Cafés mit Matcha-Angeboten verzeichnen 55 % mehr Transaktionen. Gleichzeitig steigt der durchschnittliche Warenkorb um 9 %. Betriebe ohne Matcha auf der Karte müssen hingegen einen Rückgang des Warenkorbs von 22 % hinnehmen. Matcha ist damit vielleicht nicht nur ein kurzfristiger Hype, sondern ein relevanter Wirtschaftsfaktor.
Warum Gäste gezielt nach Matcha fragen
Matcha steht für bewussten Konsum: Er liefert sanfte, langanhaltende Energie, enthält Antioxidantien und gilt als moderne Alternative zu Kaffee. Besonders jüngere Zielgruppen und gesundheitsbewusste Gäste suchen gezielt nach Matcha-Optionen – oft auch bereit, dafür einen höheren Preis zu zahlen. Wer Matcha anbietet, positioniert sich automatisch als zeitgemäßes, trendaffines Gastronomiekonzept.
Welche Matcha-Varianten besonders gut ankommen
Der große Vorteil für Gastronomen: Matcha ist extrem vielseitig. Beliebte Klassiker sind Matcha Latte (hot & iced), aber auch kreative Varianten boomen. Strawberry Matcha, Mango Matcha oder Vanilla Matcha sprechen neue Zielgruppen an und sorgen für visuelle Highlights – perfekt für Social Media. Zusätzlich lassen sich Desserts wie Matcha Cheesecake, Matcha Tiramisu oder Matcha Eis einfach integrieren und steigern den Pro-Kopf-Umsatz.
Matcha clever in den Tagesumsatz einbauen
Laut SumUp-Daten findet das Hauptgeschäft in Cafés vor allem mittags und am frühen Nachmittag statt. Genau hier passt Matcha ideal ins Angebot – als erfrischender Iced Matcha, als Alternative zum Nachmittagskaffee oder als Dessertbegleiter. Besonders an umsatzstarken Tagen wie Donnerstag bis Samstag kann ein attraktives Matcha-Angebot den Unterschied machen.
So starten Sie ins Matcha-Geschäft
Der Einstieg muss weder kompliziert noch teuer sein. Schon ein bis zwei Matcha-Getränke, oder ein Matcha-Dessert auf der Karte reichen aus, um Nachfrage zu testen. Wichtig sind hochwertige Matcha-Qualität, eine ansprechende Präsentation und klare Kommunikation auf der Karte. Aktionen wie „Matcha of the Week“ oder Kombiangebote mit Desserts erhöhen zusätzlich die Aufmerksamkeit – und den Umsatz.
Matcha lohnt sich – wirtschaftlich und strategisch
Matcha ist mehr als ein Trendgetränk. Die Zahlen zeigen klar: Wer Matcha anbietet, profitiert von höheren Transaktionen, größeren Warenkörben und einer moderneren Markenwahrnehmung. Für Gastronomen bietet Matcha eine einfache Möglichkeit, neue Umsatzpotenziale zu erschließen.