Gastronomie 2026: Kostendruck, Wachstum und neue Entscheidungen
30.01.2026
Stabile Umsätze erfordern klare Konzepte
Für das kommende Jahr rechnen viele Gastronomen mit einer insgesamt stabilen bis moderat positiven Umsatzentwicklung. Große Sprünge werden nicht erwartet, dafür aber eine stärkere Spreizung zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Betrieben. Entscheidend ist, wie klar ein Konzept positioniert ist und wie konsequent es umgesetzt wird. Wachstum entsteht weniger durch Marktdynamik, sondern durch unternehmerische Qualität und zunehmend auch durch die Fähigkeit, Vertriebskanäle digital sauber abzubilden und zu steuern.
Erträge unter Druck, aber nicht aussichtslos
Auch auf der Ertragsseite überwiegt vorsichtiger Optimismus. Verbesserungen sind möglich, allerdings nur dort, wo Prozesse transparent sind und aktiv gemanagt werden. Die Zeit, in der Umsatz automatisch zu besseren Ergebnissen führte, ist vorbei. 2026 wird deutlich machen, welche Betriebe ihre Wirtschaftlichkeit im Griff haben - etwa durch klare Daten, nachvollziehbare Auswertungen und automatisierte Abläufe im Verkauf.
Kosten als dominierender Einflussfaktor
Der anhaltende Kostenanstieg bleibt die größte Herausforderung für die Branche. Insbesondere Personal- und Wareneinsatz belasten die Kalkulationen vieler Betriebe. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten, diese Kosten vollständig an die Gäste weiterzugeben, begrenzt. Damit rückt die Frage der richtigen Preisgestaltung stärker in den Mittelpunkt. Betriebe, die ihre Preise, Aktionen und Sortimente zentral steuern und flexibel anpassen können, verschaffen sich hier einen klaren Vorteil.
Investitionen als Signal für Zukunftsvertrauen
Die Investitionsbereitschaft nimmt wieder zu. Viele Unternehmen investieren gezielt in ihre Zukunftsfähigkeit, sei es durch neue Standorte, die Modernisierung bestehender Betriebe oder durch digitale Lösungen. Im Fokus stehen dabei weniger Prestigeprojekte als vielmehr Maßnahmen, die Effizienz steigern und langfristig zur Stabilisierung der Erträge beitragen. Digitale Shop- und Bestellsysteme werden dabei nicht nur als Zusatz, sondern als operative Infrastruktur verstanden.
Vorsichtige Gäste, steigende Erwartungen
Das Konsumklima in der Gastronomie bleibt angespannt. Gäste treffen ihre Entscheidungen bewusster und vergleichen Angebote stärker als in früheren Jahren. Gleichzeitig steigen ihre Erwartungen an Komfort, Transparenz und Schnelligkeit. Betriebe, die es schaffen, Verlässlichkeit und Mehrwert zu bieten, etwa durch klare digitale Bestellwege, einfache Abläufe und konsistente Preise über alle Kanäle hinweg, können sich auch in einem zurückhaltenden Markt behaupten.
Politische Rahmenbedingungen bleiben ein Unsicherheitsfaktor
Die Einschätzung der politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen fällt differenziert aus. Zwar gibt es Anzeichen für eine pragmatischere Haltung, dennoch bleiben Bürokratie, uneinheitliche Vorgaben und Dokumentationspflichten eine Belastung. Für viele Gastronomen wird es daher immer wichtiger, administrative Prozesse so schlank und digital wie möglich zu halten, um Zeit und Ressourcen im operativen Geschäft zu sparen.
Führung rückt stärker in den Fokus
In einem komplexeren Umfeld gewinnt Führung weiter an Bedeutung. Orientierung, klare Kommunikation und Verlässlichkeit werden von Mitarbeitenden stärker eingefordert als noch vor einigen Jahren. Gleichzeitig rückt das klassische Gastgeberverständnis wieder stärker ins Zentrum. Führung bedeutet 2026 auch Entlastung durch: Klare Prozesse, verständliche Systeme und einfache Tools, damit der Fokus wieder auf Gast und Service liegen kann.
Mitarbeiterbindung als Erfolgsfaktor
Der Umgang mit Mitarbeitenden bleibt eine der größten Aufgaben für die Branche. Die Gewinnung neuer Fachkräfte ist anspruchsvoll, ihre langfristige Bindung noch mehr. Neben Unternehmenskultur und Wertschätzung spielen dabei auch Arbeitsabläufe eine Rolle. Intuitive Systeme, reduzierte Fehlerquellen und weniger manuelle Arbeit tragen spürbar dazu bei, den Arbeitsalltag attraktiver und stressfreier zu gestalten. Hier mehr über zufriedene Mitarbeiter lesen>
Wachstum trotz Gegenwind
Trotz aller Herausforderungen setzen viele Unternehmen bewusst auf Expansion. Wachstum wird dabei nicht als kurzfristige Chance, sondern als strategisches Instrument verstanden. Moderne Standorte, Skaleneffekte und starke Marken können helfen, die eigene Position im Markt zu sichern. Voraussetzung dafür sind jedoch skalierbare Strukturen, die sich leicht auf neue Standorte übertragen lassen - insbesondere im Bereich Verkauf, Bestellung und Abrechnung.
2026 aktiv gestalten
2026 wird kein Jahr des Abwartens. Die Branche steht vor der Aufgabe, wirtschaftliche Vernunft, menschliche Führung und strategisches Wachstum miteinander zu verbinden. Erfolgreich werden jene Gastronomen sein, die ihre Zahlen kennen, ihre Teams mitnehmen und ihren Gästen ein klares, glaubwürdiges Angebot machen. Digitale Shop- und Bestellsysteme können dabei ein zentraler Hebel sein, um Prozesse zu vereinfachen, Kosten zu kontrollieren und Wachstum überhaupt erst handhabbar zu machen. Wer jetzt strukturiert handelt und mutig Prioritäten setzt, kann die Herausforderungen des kommenden Jahres in nachhaltige Chancen verwandeln.
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