7 % Mehrwertsteuer: Was die Preissenkung von McDonald’s für die Gastro bedeutet

12.01.2026

Mit der dauerhaften Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf 7 Prozent zum 1. Januar 2026 hat die Bundesregierung der Gastronomie mehr Planungssicherheit gegeben. Kurz nach Inkrafttreten reagierte McDonald’s Deutschland mit einer deutlichen Senkung der unverbindlichen Preisempfehlungen bei mehreren Kernmenüs. Teilweise fielen die Preise um mehr als 15 Prozent.

Für die Branche war das weniger eine Überraschung als vielmehr ein sichtbares Signal, wie unterschiedlich Betriebe mit dem neuen steuerlichen Spielraum umgehen.

Mehrwertsteuersenkung:

Entlastung mit unternehmerischer Verantwortung

Die Absenkung von 19% auf 7% hat die Kalkulation vieler gastronomischer Betriebe spürbar verändert. Für die meisten Gastronomen bedeutete sie jedoch keine unmittelbare Möglichkeit für flächendeckende Preissenkungen, sondern vor allem eine Entlastung zur Abfederung bestehender Kostensteigerungen.

Steigende Ausgaben für Personal, Energie, Rohwaren und Sozialabgaben hatten die Margen bereits in den Jahren zuvor stark unter Druck gesetzt. Die Steuersenkung wurde daher vielfach genutzt, um wirtschaftliche Stabilität zurückzugewinnen, nicht um aggressive Preissignale zu setzen.

McDonald’s Preisanpassung:

Relevanz für den Wettbewerb

Preisstrategien der Systemgastronomie beeinflussen die allgemeine Preiswahrnehmung im Markt. Die Preissenkung von McDonald’s hatte vor allem marktwirtschaftliche Signalwirkung. Als Marktführer nutzte das Unternehmen seine Skaleneffekte, um die steuerliche Entlastung schnell und sichtbar an Gäste weiterzugeben.

Erfolgsfaktor:

Technische Umsetzung

Gerade im Zuge der Mehrwertsteuersenkung hat sich gezeigt, wie wichtig ein flexibles und korrekt konfiguriertes Shopsystem ist. Preis- und Steuersatzänderungen mussten sauber abgebildet werden – kanalübergreifend und ohne zusätzlichen manuellen Aufwand. Für Gastronomen wurde damit nicht nur die betriebswirtschaftliche Entscheidung relevant, ob Preise angepasst werden, sondern auch die technische Frage, wie schnell und fehlerfrei sich diese Änderungen im eigenen System umsetzen lassen. Ein leistungsfähiges Shopsystem schafft hier die notwendige Transparenz in Kalkulation, Auswertung und Preissteuerung und bildet die Grundlage, um steuerliche Entlastungen strategisch und kontrolliert zu nutzen.

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